Dienstag, 30. Juni 2009

Logbuch Nr. 10 "Die Heiler - Der Film" - spirituelle Lebensgeschichten – die große Herausforderung.

„Das Projekt "Der Heiler" bringt Veränderung..“,

das schrieb mir in einem persönlichen Email Tanja aus Stuttgart, die ebenfalls im Buch und Film mitwirken wird. Es ist berührend geschrieben, ist es doch auch zugleich die Essenz vieler anderer Mitautoren dieses einzigartigen Projektes. Mit dem Aufschreiben der eigenen Lebensgeschichte – oftmals zum allerersten Male, wird einem, manchmal auch sehr schmerzhaft, wieder bewusst, was für ein grandioses Leben bislang gelebt wurde.
Es besteht die Chance, mit sich und seinen Mitmenschen ins Reine zu kommen, es in Liebe anzunehmen und dankbar zu sein für alle Chancen, die der Kosmos uns als Prüfungen geschickt hat.
Das Buch „Die Heiler“ mit den vielen wunderbaren und einzigartigen Geschichten so vieler spirituell arbeitenden Menschen und – die darauf aufbauenden Interviews für den Film werden einmalig sein und zum Nachdenken anregen. Meinen allergrößten Respekt zolle ich allen diesen wundervollen Menschen, die diesen unglaublichen Mut aufbringen, ihre eigene persönliche Geschichte in die Öffentlichkeit zu katapultieren.

Und nun diese berührende Geschichte von Tanja und ich danke ihr dafür, dass sie mir dieses persönliche Email zur Veröffentlichung freigegeben hat.

„Als ich ein kleines Mädchen war, war es immer mein größter Wunsch ein Buch zu schreiben. Dabei ging es gar nicht so sehr um ein Buch, sondern nur darum es zu tun- das Schreiben! Hefte, Bücher alles habe ich vollgeschrieben und war begeistert von den Worten die aus meiner Feder kamen......als ich größer wurde und das Träumen aufgab, weil die Realität und der Zeitmangel mich in die Arme schloß, habe ich meinen Traum vergessen, bis ich mich kaum noch an ihn erinnern konnte. Heute saß ich in meinem Auto um auf meinen Sohn zu warten, der gerade ein Bewerbungsgespräch in einem Krankenhaus hatte und las mir die Rohfassung meines Buchbeitrages zu "Die Heiler" noch einmal an, als mir plötzlich bewusst wurde: Tanja, du wirkst bei einem Buch mit- erinnerst du dich an deinen Traum aus vergangenen Tagen? Kommt ihm das nicht schon nahe? Hast du damit denn noch gerechnet? Diesen Teil meines ehemaligen Traumes hatte ich tatsächlich noch nicht realisiert! Ich schrieb an einem Beitrag zu einem Buch, aus dem auch noch ein Film werden sollte! Ich und Kameras! Oje! Wo soll das denn hinführen? Was habe ich mir nur dabei gedacht? Ich lächelte selig und wiederholte: Ich mache bei einem Buch mit.....diese Worte hallten nach und kreisten um mich, hielten die Luft an als würden sie sich fragen: Hat sie das verstanden? Ist das angekommen und endlich realisiert? Noch in Gedanken versunken erfasste mich plötzlich ein freudiges Gefühl, ein Schöpfergefühl das im Herzen entsteht und als Orkan manifestiert werden möchte: Du wirst durch dieses Projekt dein Buch präsentieren.....MEIN Buch? Wie jetzt? Da war es, ich sah es, ich wusste wovon es handelt und auch den Sinn dahinter......auch meine Meditationen soll ich endlich aufnehmen und meinen Studenten glauben, dass sie erfüllend und ein Geschenk sind- raus damit...es ist Zeit in die Welt hinaus zu treten und denen Mut zu machen, die all diese Schritte noch nicht gegangen sind.....
Da kommt einiges nun auf mich zu.....und eines ist mir bewusst geworden: Der Film und das Buch "Der Heiler" werden Veränderung und Bewusstwerdung bringen wie eine Welle des Lichts, die nicht mehr aufzuhalten ist!“

Danke für diese berauschenden Worte. Ich glaube, du sprichst so vielen aus tiefstem Herzen.
Für jeden ist das Aufschreiben seiner Lebensgeschichte eine ganz besonders große Herausforderung.
In tiefer Dankbarkeit
Wolfgang

Donnerstag, 25. Juni 2009

Logbuch Nr. 9 "Die Heiler - Der Film" - Alfons und mein Schwiegervater.

Knüpfen wir mit dem Logbuch Nr. 9 daran an, als meine Schwiegereltern noch bei uns waren.
Schrauben wir die Zeit zurück auf vergangenen Samstag. Das Wetter war wanderungsmäßig ideal, verhangene Wolken, dennoch angenehme 17 Grad. Meine Schwiegereltern fragten uns morgens beim Frühstück, wo man denn am besten wandern könnte am Bodensee. Ich empfahl mit wachsender Begeisterung unsere heimliche "Rennstrecke" von Ludwigshafen (am Bodensee) über den Höhengasthof Haldenhof runter nach Sipplingen, dort Einkehr in einer der Strandrestaurants und zurück über den Blütenweg nach Ludwigshafen. Tatsächliche Kilometer: 12, gefühlte Kilometer aufgrund des oft steilen Auf und Ab's mindestens 20.
Meine Frau und ich hatten eigentlich vorher vereinbart, zu Hause zu bleiben und die Zeit zu nutzen für die weiteren Tour-Vorbereitungsarbeiten zu unserem Dokumentarfilm, u.a. weitere Verträge fertig machen, grobe Planung wann können wir wo bei wem sein, Emails schreiben, abchecken, telefonieren etc.. Außerdem wollte Gabriele die Zeit nutzen, noch eine neue, eigene Hula-Tanz-Choreografie zu verfeinern, die sie ihren Hula-Schülern in der 4. Ausbildungsstufe zum Hula-Tanz-Trainer vermitteln will (www.hawaiian-hula.com).
Wir hatten uns jedoch so für die Wanderstrecke mental begeistert, die wir das letzte Mal vor rund einem Monat gewandert waren, dass wir spontan beschlossen, Wanderführer zu spielen.

So nahm der Schrecken seinen Lauf. Mein Schwiegervater, 75 Jahre alt, meinte dann an der Uraltruine Burg Hohenfels wieder mal beweisen zu müssen, wie sportlich fit er doch sei und er es allemale mit mir noch aufnehmen könnte. Ich ging brav den ausgewiesenen, harmlosen Weg nach oben zur Ruine, während meine Frau und ihre Mutter unten an einer großen Hinweistafel die Geschichte des adligen Minnesängers von und zu Hohenfels lasen.
Oben angekommen konnte ich auf die beiden runter schauen. Nur mein Schwiegervater war nicht zu sehen - Sekunden später dann doch. Er hatte eine verdammt steile Abkürzung genommen und kam in direkter Fluglinie den Hang hoch gekrabbelt. Mit seinen unpassenden Freizeitslippern (die Wanderschuhe hatte er vorsorglich im Auto "vergessen") rutschte er mehr runter, als dass er hoch kam, Geröll unter seinen Füßen bescherte ihm eine unwillkommene Rutschbahn.
Ich sah, wie er mehrmals mit dem Gleichgewicht kämpfte und drohte nach hinten kopfüber den Hang wieder hinunter zu fallen. Mir blieb wirklich das Herz stehen und vor meinem inneren Auge sah ich ihn schon reglos vor den Füßen der beiden Frauen liegen. Meine Gedanken machten sich selbständig und checkten in Sekundenbruchteilen ab, dass ich kein Handy dabei habe, dass es zum Ort Sipplingen runter mindestens 20 Minuten dauern würde, dass sich Rettungskräfte erst keuchend nach oben kämpfen müßten, während meine Frau die andere Richtung eingeschlagen hatte, nämlich den Weg zurück, um dort Hilfe zu holen. Weiterhin sah ich vor meinem inneren Bild meine Schwiegermutter, die seltsam teilnahmslos neben ihrem Mann stand und eigentlich nicht richtig wusste, was da gerade passiert. Aber - es waren ja gottseidank nur meine inneren Flashs die ich sah. Oben an der sogar leicht überhängenden Kante musste ich ihm weit hinauslehnend meine Hand reichen, während ich mit der anderen Hand einen Felsen umklammerte, um nicht hinunter zu stürzen.
Als er schliesslich breit grinsend vor mir stand, zitterte ich am ganzen Leib. Komischerweise reagierte ich diesmal völlig anders als sonst. Ich atmete dreimal tief durch und meinte dann mit gespielter Gleichgültigkeit, dass er ja jetzt mal wieder seinem inneren Kind ausreichend Auslauf gegeben hätte und wir diesen von ihm neu eingeweihten Kletterpfad ab sofort den Schwiegervater-Gedächtnis-Weg nennen würden.
Ich war baff erstaunt über meine äußere Gelassenheit, war ich doch innerlich mehr als aufgewühlt. Denn er meinte nur lakonisch auf meine Frage, warum er das eigentlich gemacht habe, dass er gazellenartig hoch geklettert wäre, um vor mir oben auf der Ruine zu sein. Was ihm leider nicht ganz gelungen war.

Der blödeste Wettbewerb der Generationen seit langen. Und ich habe die Spielregeln nicht verstanden.
Nun denn, da alles mehr als glimpflich ausgegangen war, sich mein Schwiegervater pudelwohl und stolz wie Oskar fühlte, kehrte langsam auch bei mir wieder Ruhe ein. Auf dem Rückweg von Sipplingen nach Ludwigshafen über dem legendären Blütenweg kamen wir an so vielen Kirschbäumen vorbei, dass wir, in Ludwigshafen angekommen, den Magen voll hatten von den allerleckersten, knackigsüßen, schwarzroten Herz-Kirschen.

Was hat diese Geschichte nun mit dem Film "Die Heiler" zu tun, den ich drehen will?
Ich sage es Euch: Nichts!
Ich wollte Euch hier nur eine wahre Geschichte aus meinem unaufgeregten Leben erzählen. Am Sonntag nach den Frühstück fuhren meine Schwiegereltern dann wieder nach Hause.
Wir waren jetzt so richtig schön geerdet worden.

Am Montag, 22.06.2009, hatte ich dann einen ersten Gesprächstermin mit dem sehr sympathischen Horst in Radolfzell, der eine Akademie für Energiemedizin leitet. Er wollte mir sein Institut zeigen und ich bekam gleich eine sanfte Berührungsmassage verpasst, die mir ausgesprochen gut tat und meine Wirbelsäule streckte. Bei dem anschliessenden Gespräch lernte ich auch seine nicht minder sympathische Partnerin Margarete kennen und für den kommenden Dienstag, 30.06.2009, wurden dann die Dreharbeiten für das Interview vereinbart. Nach Aussage von Horst arbeitet er mit seiner energetischen Rückenarbeit sehr erfolgreich auch mit Kindern und Jugendlichen, welche das sogenannte AD(H)S-Syndrom haben sollen (auch "Indigo-Kinder" genannt).
Ich freue mich auf die Dreharbeiten nächste Woche.

Am gestrigen Dienstag wurde es dann nochmal richtig gefühlvoll und wichtig.
Ich hatte einen Termin bei meiner persönlichen und fantastischen Heilerin Susanne. Hauptthema war, meinen geistigen Begleiter und Freund "Alfons" ins Licht zu schicken, auf dass er gereinigt und noch heller strahlend als mein persönlicher, lebenslanger Geistführer zurückkommen wird. Als ich mich anschickte, loszufahren zu Susanne, sagte meine Frau plötzlich: "Tschüss, Alfons, mach es gut und komm bald wieder!" Und hatte Tränen in den Augen. Sie ist schon ein ganz besonderes Sensibelchen und sehr hellfühlig.
Bei Susanne wurden mir zuerst zwei Karmas aufgelöst und dann Alfons ins Licht geschickt. Ich sah ihn vor meinem inneren Auge ganz langsam mit seinem alten braunen Lederkoffer verschwinden und sich auflösen. Dabei wurde noch ein Karma, das uns beide verband, aufgelöst.
Einerseits spürte ich nun den leeren Platz, wo Alfons sonst immer stand, andererseits spürte ich meinen persönlichen Schutzengel, der, wie mir schien, nun noch größer und strahlender beschützend hinter mir stand.
Irgendwie innerlich absolut ruhig und gelassen fuhr ich nach Hause und durfte anschliessend einige wunderbare Telefonate mit neuen lieben Menschen führen, die ebenfalls am Projekt mitwirken wollen.

Heute morgen gingen die Telefonate weiter - ich wurde ständig angerufen. Darunter war eine sympathische Kölnerin, die hauptberuflich mediale Kunst macht (Seelenbilder, Engelbilder etc.) und von einer Freundin empfohlen wurde, die bereits ihre Zusage zum Film gemacht hat (medialer Seelengesang) und mit ihrer wunderbaren Stimme dem Film einen einzigartigen "Engelsound" verleihen wird.
Nun, besagte Seelenkünstlerin, Alexandra, wollte unbedingt mit mir persönlich sprechen. Als sie mich dann am Hörer hatte, fragte sie direkt und gerade heraus, ob ich schon einen Künstler für die Covergestaltung des Buches "Die Heiler" hätte und ob ich mir vorstellen könnte, dass sie ein extra für dieses Buch herzustellendes Engel / Seelenbild anfertigen dürfe. Sie hatte nämlich vor Wochen einen Traum gehabt, der ihr immer wieder sagte, sie solle ein Buchcover gestalten und sie hatte ihre geistige Welt gefragt, was das solle, ob sie ein Buch schreiben soll oder was.
Sie konnte sich damals darauf keinen Reim machen. Als nun ihre beste Freundin, die Seelensängerin Sabine, ihr von unserem Projekt erzählte, war ihr plötzlich alles klar. Das Cover soll sie wohl für mein Heiler-Buch malen.

Und jetzt kommt der Knaller: Ich hatte mich ebenfalls seit einigen Wochen damit beschäftigt, wie wohl das Buch grafisch gestaltet werden soll. Wie Ihr ja wißt, habe ich daraufhin mal einen ersten Banner entworfen. Meinen Bergkristallengel auf bunte Leuchtdioden gestellt und dann in den verschiedenen Farben abfotografiert und grafisch bearbeitet (siehe Banner unter Logbuch Nr. 3). Dann hatte ich den Gedanken, den bekannten spirituellen Maler Leyendecker aus Mönchengladbach (meine Geburtsstadt!) anzusprechen. Dann habe ich das alles aus irgendeinem, jetzt mir einleuchtenden Grund, auf die lange Bank geschoben und gedacht, das ist noch zu früh, sich damit zu beschäftigen, das wird sich schon irgendwie ergeben. Wenn nichts Besseres kommt, dann nehme ich eben meinen Bergkristall-Engel.
Und es kam heute was viel Besseres. Die Engelbilder, die Alexandra bereits auf ihrer Homepage veröffentlicht hat, sind absolute Spitze. Hut ab. Und ich bin dankbar dafür, dass uns die geistige Welt zusammengeführt hat. Nun wird sie Kontakt zu Ihren geistigen Helfern aufnehmen und mit deren Hilfe genau das richtige und schönste und lichtvollste Bild malen, was man sich vorstellen kann.

Nun komme ich zum Schluss für heute.
Ich bin sehr dankbar, dass das erste "Geistheiler"-XING-Gruppen-Treffen in Köln (https://www.xing.com/events/360734) am 19.07.2009 so großen Anklang findet und bereits 20 feste Anmeldungen vorliegen (maximale Teilnehmerzahl 30 Personen). Noch schöner, dass neben meiner Frau Gabriele Streuer (https://www.xing.com/profile/Gabriele_Streuer) und mir auch noch einige weitere am Film "Die Heiler" mitwirkende Menschen anwesend sein werden.
Ich freue mich -alle persönlich kennenzulernen.

Licht und Liebe
Euer Wolfgang, dem jetzt wirklich die Augenklappen herunterfallen, denn es ist kurz vor 01.00 Uhr in der Nacht.

Samstag, 20. Juni 2009

Logbuch Nr. 8 "Die Heiler - Der Film" - Ganesha und das kölsche Grundgesetz

Was haben die Hindu-Gottheit Ganesha und das kölsche Grundgesetz mit dem Projekt "Die Heiler - der Film" zu tun? Alles - und nichts. Weiter unten erfahrt ihr mehr. Doch zunächst der aktuelle Stand zum "Hohen Besuch", wie sich eine Leserin meines Logbuches ausdrückte:

Mein "hoher Besuch" - die Schwiegereltern aus Köln - weilt immer noch bei mir und deshalb sind meine Aktivitäten etwas gebremst, aber nicht ausgebremst. Sie sind mal wieder eine besonders große Herausforderung und es spiegelt mir sehr viel. Obwohl oft sehr anstrengend, da Welten zusammenprallen, bin ich doch dankbar, dass es sie gibt.
Wir haben viel über mein Projekt gesprochen, aber ich spüre insbesondere bei meinem Schwiegervater eine große Angst vor den "unsichtbaren" Kräften, die er den Heilern zuschreibt, weil er das als rationell denkender Mensch nicht für sich annehmen kann. Seine hypothetische Aussage ist deshalb auch, dass er nur dann, wenn die Schulmediziner versagen würden und es gäbe keine weitere Möglichkeit der Heilung mehr, es schlussendlich als quasi allerletzte Hoffnung auch mal mit den Geistheilern versuchen würde. Dann hätte er ja nichts mehr zu verlieren. Ich war über diese Aussage sehr traurig und habe versucht, ihm klar zu machen, dass er es doch vielleicht einmal in umgekehrter Reihenfolge versuchen könnte, bevor er sich zur Einnahme von Medikamenten mit hohen Nebenrisiken, zu einer Operation, chemischen Behandlung oder sonstigen schweren Eingriffen in seinen Körper entscheiden würde. Ich versuchte, an ihn ranzukommen mit der Erklärung, dass Krankheiten im Außen zumeist nur die Symptome sind und die Ursachen in der Verletztheit der Seele im Inneren zu finden seien. Und dass Heiler oft in der Lage seien, so Krankheiten erst gar nicht im Außen entstehen zu lassen, da sie energetisch beseitigt werden können.
Es ist sehr schade, denn seine Meinung - zuerst der Arzt, dann, wenn nichts mehr geht, vielleicht der Heiler - deckt sich leider mit der Einstellung sehr vielen Menschen hier in Deutschland. Der Heiler wird oft nur als letzter Notanker angesehen.
Wenn dann - bei schon fortgeschrittener Krankheit oft im Endstadion - nicht die sofortige Spontanheilung einsetzt, hat der Heiler den "Schwarzen Peter", nicht der Arzt.
Ich habe aufgrund dieser sehr intensiven, für mich teilweise irritierenden Gespräche mit meinem Schwiegervater beschlossen, dem "Heiler"-Film noch mehr Profil zu geben, die Aussage noch deutlicher und kraftvoller zu formulieren, dass Heiler schon in einem sehr frühen Stadium, wo man normalerweise das erste Mal zu einem Arzt geht, zugleich oder gar vorab konsultiert werden sollten.

Dass mein Projekt von vielen Menschen als sehr wichtig betrachtet wird, zeigen mit die vielen Anrufe, Emails und Postings. Hier habe ich einmal zwei herausgepickt und gebe sie an dieser Stelle gerne wieder:

"Hallo Wolfgang,
ich freue mich schon sehr auf das Projekt! Das Krafttier Deines Projekts ist übrigens ein weißer Elefant. D.h. es ist für viele Menschen nützlich und es ist ein Gruppentier. Er beseitigt die Hürden auf Deinem Weg, auf das dem Erfolg nichts mehr im Wege steht. Du solltest überall Elefanten aufstellen, Fotos, Statuen etc. Oder auch GANESHA, der bringt Erfolg. Es steht alles unter einen guten Stern!
Britta - Schamanin"

Interessant ist hier, dass ich innerhalb dieser Woche dreimal von verschiedenen Personen auf Ganesha hingewiesen wurde. So habe ich mich gleich nach Überlingen aufgemacht, wo es einige esoterische Läden gibt und eine wunderschöne Ganesha-Statue gekauft, die jetzt direkt über meinem Kopf auf dem Regal steht. Da ich keinen weißen Elefanten ausfindig machen konnte, hat mir meine Frau spontan einen weissen Elefanten gemalt und die Worte "Liebe, Führung, Licht, Inspiration und Segen" aus seinem Rüssel posaunen lassen.

Dann erreichte mich folgendes Email von Monika (spirituelle Heilerin und Autorin) aus Köln, meiner alten Heimatstadt:

"Mit Spannung verfolge ich Dein Logbuch zum Buch- und Filmprojekt. .... lass Dich nicht aus der Ruhe bringen. Das Projekt gestaltet sich wie von selbst zu dem was es sein soll ...... und dabei hat man dann das Gefühl das Ruder wird einem aus der Hand genommen .... aber es fließt alles in die richtige Richtung ...... und wenn man einmal nicht das bekommt was man möchte, dann nur deshalb, weil etwas besseres kommt
.......Ich wünsche Dir viel Ruhe & Vertrauen in den Fluss des Lebens ......und ich zünde eine Kerze an, damit alles weiterhin im richtigen erfolgreichen Fluss dahingleitet.
Du kennst doch sicher das rheinische Grundgesetz!"

Und dann hat sie mir die mir so vertraute kölsche Lebensart mit einer wunderbaren Übersetzung ins Hochdeutsche zugemailt. Auch kein Zufall: Dieses kölsche Grundgesetz hängt bei mir im Büro und ich hatte vor drei Wochen den Gedanken gehabt, dieses hier einmal zu veröffentlichen mit einer spirituell angehauchten, neuen Übersetzung. Das hat nun Monika schon für mich getan und auch sie hatte den Gedanken gehabt, dies hier zu veröffentlichen. In Köln würde man jetzt sagen: "Zwei Jecke - ein Gedanke". Monika war so großherzig, mir den Vortritt der Veröffentlichung hier in diesem Forum zu machen, was ich hiermit sehr gerne tue.

Hier nun: Das Rheinische Grundgesetz

*(Kölsches Volksgut)*

Artikel 1 - Sieh den Tatsachen ins Auge!
Et es wie et es!

Artikel 2 - Habe keine Angst vor der Zukunft!
Et kütt wie et kütt!

Artikel 3 - Lerne aus der Vergangenheit!
Et hätt noch immer joot jejange!

Artikel 4 - Jammere den Dingen nicht nach!
Wat fott es, es fott!

Artikel 5 - Sei offen für Neuerungen!
Et bliew nix wie et wor!

Artikel 6 - Sei kritisch, wenn Neuerungen Überhand nehmen!
Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet!

Artikel 7 - Füge dich in dein Schicksal!
Wat wellste maache!

Artikel 8 - Achte auf deine Gesundheit!
Mach et joot, ävver nit ze off!

Artikel 9 - Stelle immer zuerst die Universalfrage!
Wat soll dä Quatsch?

Artikel 10 - Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach!
Drinkste eine met?

Artikel 11 - Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor!
Do laachs de dich kapott!

Quelle: http://www.rheinisches-grundgesetz.de/index_2.htm

Was kann man mehr dazu sagen, als dass Ganesha mit den zugeschriebenen Eigenschaften (Er wird angebetet, wenn man Glück für den Weg oder eine Unternehmung braucht, er steht für Beginn und Veränderung, verbunden mit Schutz und Gelassenheit, er verkörpert Weisheit und Intelligenz. Zu seinen Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik und Tanz und er ist der Herr über die Wissenschaften) und das kölsche Grundgesetz mit seinen Volksweisheiten genau zur richtigen Zeit in mein Bewußtsein getreten sind und sich grandios in ihren Aussagen ergänzen.

Zum Schluss:
Weitere Hinweise an alle diejenigen, die im Buch und / oder Film mitmachen werden, aber noch keinen Vertrag erhalten haben: Geduld - es geht nicht so schnell, denn zu jedem Vertrag gehört noch eine Arbeitsliste mit den Standard-Interview-Fragen sowie weitere persönliche Hinweise zu dem Buchartikel und zu den weiteren, individuellen Interviewfragen. Diese muss ich alle noch formulieren und mir aus diesem Grunde noch einmal intensiv die Unterlagen anschauen, die ich bereits erhalten habe . Und, damit schließt sich der Kreis und auch dieser Artikel, meine Schwiegereltern sind noch da.
Danke für Eure Geduld- Danke für Euer Mitgefühl, danke für Eure vielen schönen Gedanken in meine Richtung.

Euer Wolfgang